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"Biosphären-Schulen“ gehen in die Pilotphase

Die Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer entwickelt in den kommenden Monaten das Label „Biosphären-Schule“ als Auszeichnung für Schulen, die sich in besonderem Maße mit der Wattenmeer-Region, den Themen und Zielen des Nationalparks und Biosphärenreservats und der UNESCO-Auszeichnung zum Weltnaturerbe auseinandersetzen. Unter dem Leitprinzip „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sollen Schüler*innen die Besonderheiten und den globalen Wert ihrer Region kennenlernen und befähigt werden, diese nachhaltig mitzugestalten.

Die Auszeichnung soll Schulen zu einer längerfristigen Kooperation mit dem Nationalpark und Biosphärenreservat, seinen Einrichtungen und Partnern motivieren. So soll die Einbindung und Vernetzung örtlicher Kooperationspartner und Akteure für einen praxisnahen Unterricht im schulischen und außerschulischen Bereich gefördert werden.

Ähnlich wie bei der Partnerinitiative des Biosphärenreservats soll sich die Vergabe des Prädikats an einheitlichen Kriterien orientieren. Diese werden in der Pilotphase bis Ende des Jahres gemeinsam mit mehreren Schulen verschiedener Schulformen in unterschiedlichen Orten der Wattenmeer-Region überprüft und weiterentwickelt. Das Amandus-Abendroth-Gymnasium in Cuxhaven, die Berufsbildenden Schulen Wittmund, die Grundschule Carolinensiel und die Oberschule Borssum in Emden haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Bei der Integrierten Gesamtschule Krummhörn in Pewsum steht der endgültige Beschluss noch aus. Die Zusammenarbeit zwischen der Schutzgebietsverwaltung und den Pilotschulen wird für beide Seiten neue Anregungen und Perspektiven bringen.

Seit Beginn der Ganztagsschule (01.08.2015) wird  den Jahrgängen eins bis vier im Zeitraum von 13:30 Uhr bis 14:15 Uhr die Möglichkeit gegeben, ihre Hausaufgaben unter Aufsicht und Betreuung in Ruhe anzufertigen. Immer ist es gegeben, dass entweder eine Lehrkraft oder eine pädagogische Mitarbeiterin den Kindern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Unklarheiten zu den Aufgaben  können gezielt aufgegriffen  und so noch einmal erläutert werden. Die Grundschüler arbeiten ruhig, konzentriert und kontinuierlich, so dass die Arbeiten in der Regel immer in dem Zeitraum, der zur Verfügung steht, geschafft werden.

 

 

 

 

Einzelne plattdeutsche Sequenzen fließen in Form von plattdeutschen Liedern, Gedichten und Geschichten in den allgemeinen Unterricht mit ein. Im Religionsunterricht wird eine Bibel in plattdeutscher Sprache eingesetzt.

Die Teilnahme am plattdeutschen Lesewettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Eine intensive Vorbereitung erfolgt durch ehrenamtliche Helfer aus dem Ort, zum Beispiel Eltern und Großeltern der Schüler.

Im Februar findet alljährlich in der Schule der Heimatabend „För Elk un een“ in plattdeutscher Sprache statt. Er beinhaltet Theaterstücke, Sketche, Lieder und Tänze. In diesem Rahmen beteiligt sich die Grundschule jeweils mit einem Beitrag. Dieser wird teilweise unter Mithilfe von außerschulischen, plattdeutschen Partnern vorbereitet. Aufgrund sehr positiver Rückmeldungen von Eltern und hoch motivierten Schülern wird eine weitere Zusammenarbeit angestrebt.

Zweisprachiger Unterricht, der in Zusammenarbeit mit dem RPZ Aurich entstand, wird je nach Möglichkeit im Sport und anderen Bereichen umgesetzt. Die bisherigen Bemühungen wurden im Schuljahr 2010/2011 mit der Auszeichnung „Platt ist cool“ geehrt.

Seit dem Schuljahr 2016/2017 sind auch der Musikunterricht und der Werkunterricht zweisprachig.

Eigentlich arbeiten wir schon lange zusammen – die Grundschule mit dem Kindergarten Klabauter, die sich sogar beide unter einem Dach befinden.

Doch jetzt wurde es Zeit, sich richtig zusammen zu setzen und ein gemeinsames Konzept zu entwickeln, damit der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule für unsere Kinder so gut wie möglich gelingt.

So trafen sich seit dem Schuljahr 2014/2015 Frau Waller (Leiterin des Kindergartens) und Frau Pfahl-Hinrichs (ebenfalls Kindergarten) mit den Grundschullehrerinnen Frau Totzeck und Frau Willms unter der Leitung von Frau Tiemeyer von der Nifbe (Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung) und machten sich auf den Weg, einen Kooperationsvertrag zu entwerfen.

Heraus kam nicht nur ein Vertrag, dem die gesamten Kollegien von Kindergarten und Grundschule zustimmen konnten, sondern vor allem eine neue Form der Kooperation, die die gegenseitige Wertschätzung in den Vordergrund hob und das Wissen, dass einige gemeinsame Fortbildungen und gemeinsame kollegiale Veranstaltungen in unsere festen Kalender gehören, um diese Kooperation weiter voran zu bringen.

Darauf freuen wir uns!

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